13.-17.April 2006
Das Filmfestival Rhythm of the Line präsentiert sich in diesem Jahr noch internationaler und reicher an Themen. In einem einen wilden Schwung durch die bewegten Bildwelten der Graffitiwriter, B-Boys/Girls und die Hip Hop-Musik folgt es dem nostalgischen Herzschlag, schöpferischen Auftakten und dem beschleunigten Puls des Abenteuers.
Das Festival ist nicht nur den Wurzeln der subversiven Kulturen und abwegigen Zweigen der Kreativität verpflichtet, sondern schwenkt ebenso in die Gefilde ein, die ehemalige Aktivisten eingeschlagen oder weiterentwickelt haben. Bombige Ostern versprechen Dokumentationen, in denen die Zuschauer bei provokativen Arbeiten im öffentlichen Raum oder in Tunneln zu Komplizen werden, musikalische und tänzerische Skills und Styles in Klubs hautnah erleben.
Filme über die langjährige Entfaltung der Graffitibewegung zwischen San Francisco, New York, Rio de Janeiro, Moskau, Stockholm und Amsterdam geben ungewohnte Überblicke oder die Möglichkeit, den fiktiven Geschichten ihrer Protagonisten zu folgen. Neben aktuellen und legendären Spielfilmen über die Graffitikultur, ihre Motive und sozialen Verflechtungen zeigt das Festival eine schillernde Mischung von komischen, anarchischen und experimentellen Kurzfilmen. Dokumentationen aus Afrika, Kuba, Brasilien und Neuseeland richten den Blick in eine Welt, in denen Rap, Hip Hop und Street Art kulturelle Identitäten stärken und den populären Blick ergänzen.
Ausflüge in die gesellschaftliche Bedeutsamkeit von Drogen, Sportschuhen und Waffen gehören genauso zum Programm wie Porträts herausragender Künstler und dokumentarische Guerilla-Aktionen aus den Metropolen der Nervosität.